Gase werden heutzutage in vielen Branchen eingesetzt. Man trifft sie in der Medizin, der Metallindustrie, der Forschung und Entwicklung, der Kunststoff- und Gummiindustrie, der Glasproduktion, der Elektroindustrie, im Umweltschutz, in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der chemischen und pharmazeutischen Industrie.

Unsere Verfahrenstechnik bietet Ihnen branchenspezifische Lösungen für fast jeden Anwendungsfall. Kommen Sie einfach mit Ihrer Problemstellung auf unsere Spezialisten zu, wir werden gemeinsam mit Ihnen eine kosten-, qualitäts- und funktionsorientierte Lösung erarbeiten und umsetzen.

Verfahrenstechnische Beratung bedeutet bei Rießner-Gase im Einzelnen:

  • Kundenberatung und Angebotserstellung
  • Planung von verfahrenstechnischen Anlagen und Versorgungskonzepten
  • Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen
  • Montageüberwachung und Koordination
  • Durchführung von Versuchen
  • Dokumentationen und Inbetriebnahmen verfahrenstechnischer Anlagen


Nähere Informationen über die einzelnen Verfahren erhalten Sie im jeweiligen Datenblatt.

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein aktuelles Anwendungsverfahren kurz näher erläutern:

Stickstoffinertisierung bei der UV-Härtung

Die UV-Aushärtung von Lacken, Beschichtungen und Klebstoffen ist heute schon ein weit verbreitetes Verfahren, das in vielen Industriebranchen wie z.B. bei der Herstellung von Dekoroberflächen in der Möbel- und Fußbodenindustrie, bei der Gestaltung von Verpackungen in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie oder bei der Produktion von KFZ-Innenraumteilen eingesetzt wird.

Verfahren Verfahren

Als unsichtbarer Feind kann hierbei Sauerstoff, welcher zu ca. 21% in der Umgebungsluft vorhanden ist, den Härtungsprozess (Polymerisation) negativ beeinflussen (siehe Grafik).

Verfahren

UV-Härtung ohne Stickstoff-Inertisierung

Verfahren

UV-Härtung mit Stickstoff-Inertisierung


Aus diesem Grund werden viele Neuanlagen, aber auch bestehende Lackier- und Beschichtungsanlagen mit einer Stickstoff-Inertisierungseinrichtung ausgerüstet bzw. nachgerüstet. Restsauerstoffwerte unterhalb 1% garantieren dann einen optimalen Polymerisationsprozess ohne Qualitätseinbußen und bieten folgende Vorteile:

  • Verbesserung der Glanzeigenschaften, der Kratzfestigkeit und der Oberflächenstruktur
  • Reduzierung der teuren Photoinitiatoren von ca. 10% auf unter 2%
  • Höhere Härtegeschwindigkeit und damit höherer Produktdurchsatz
  • Weniger Ozonbildung und damit geringere Belastung fürs Personal
  • Gleichförmigere und schnellere Polymerisation sowie niedrigere Energiekosten
  • Eine bedeutend geringere Geruchsemmision und dadurch optimal für den Einsatz in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie sowie im Möbelbereich

Sollten Sie weitere verfahrenstechnische Informationen benötigen, dann kontaktieren Sie unsere Mitarbeiter in der Anwendungstechnik.

Kontakt

Harald Wich (Anwendungstechnik)
Branchen: Metall, Kunststoff, Elektronik,
Gummi, Glas
Tel.: 0 95 71 / 7 65 - 34
Fax: 0 95 71 / 7 65 - 734
E-Mail: harald.wichriessner.de

Jürgen Popp (Anwendungstechnik)
Branchen: Lebensmittel, Umwelt,
Trockeneis-Strahlen, Kältemittel
Tel.: 0 95 71 / 7 65 - 37
Fax: 0 95 71 / 7 65 - 737
E-Mail: juergen.poppriessner.de

Branka Grahovac (Anwendungstechnik)
Branchen: Wärmebehandlung, Solar,
CO2-Schneestrahlen
Tel.: 0 95 71 / 7 65 - 57
Fax: 0 95 71 / 7 65 - 68
E-Mail: branka.grahovacriessner.de